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Masterstudiengang Medienpsychologie

"Nichts ist im Zusamnmenhang mit Medien und Kommunikation vermutlich spannender als das Verhalten der Menschen."

Prof. Dr. Jo Groebel zum Masterstudiengang Medienpsychologie

Was motiviert sie zum Austausch mit anderen in Social Media, was interessiert sie an Fernsehen, Film, Presse, Radio, Onlineangeboten? Und vor allem: Wie wirken Medien und Kommunikation auf physiologische Prozesse, auf Emotion, Kognition und Sozialverhalten? Neben der spannenden Analyse innerhalb der Grundlagenwissenschaft sind diese Fragen der Medienpsychologie wichtig für den Redaktionsalltag, für die Planung von Werbekampagnen und Öffentlichkeitsarbeit, nicht zuletzt für jeden, der in Wirtschaft, Kultur und Politik mit einem größeren Publikum zu tun hat.

Als Mitbegründer der modernen empirischen Medienpsychologie haben wir dazu im Team zahlreiche große Studien durchgeführt, Fachzeitschriften gegründet und Bücher verfasst. Die Erfahrungen aus ebenfalls seit langen Jahren praktizierter Beratung von Fortune 500-Unternehmen, Sendern, Parlamenten, Regierungen und Regierungschefs wird an der Business School Potsdam in der Verbindung zwischen Theorie und Praxis der Medienpsychologie in Lehre und Forschung den Studenten vermittelt. Sie lernen dabei den Stand der Wissenschaft ebenso wie die Anwendungen in relevanten und zukunftsträchtigen Feldern führender Medienunternehmen und mit Kommunikation befasster Organisationen. Das menschliche Verhalten steht am Anfang und am Ende jeder medienbezogener Aktivität.

über Prof. Dr. Groebel

„Medien beherrschen unser Leben, privat und beruflich. Die Medienpsychologie nimmt das Individuum in den Blick und fragt sich: Wie beeinflussen alte und neue Medien unser menschliches Handeln, Fühlen, Denken und Arbeiten?“

Prof. Dr. Dipl. Psych. Nikolas Westerhoff, Studiengangsleiter Medienpsychologie

Facebook, elektronische Gesundheitskarte, Videospiele, XING, Online-Partnerbörse, Twitter, Skype, E-Learning, Fernsehen – Medien beherrschen unser Leben, privat und beruflich. Informations- und Kommunikationstechnologien sind unsere ständigen Wegbegleiter. Aufgabe der Medienpsychologie ist es, die Nutzung und Wirkung von Medien zu analysieren und zu erforschen. Die Medienpsychologie nimmt das Individuum in den Blick und fragt sich: Wie beeinflussen alte und neue Medien unser menschliches Handeln, Fühlen, Denken und Arbeiten? Die Medienpsychologie ist ein interdisziplinäres Fach: Sie kombiniert kommunikationswissenschaftliche und psychologische Theorien und Wissensbestände.

Medien & Arbeitsplatz

  • Wie verändern sich Personalauswahlverfahren durch Online-Rekrutierung?
  • Ist es möglich, Online-basierte Assessment Center durchzuführen?
  • Wie wirkt sich privates Surfen am Arbeitsplatz auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aus?

 

Medien & Berufsfeld „Gesundheit“:

  • Ist es möglich, Psychotherapie via Internet durchzuführen?
  • Welchen Nutzen haben Internet-basierte Selbsthilfegruppen?
  • Führt die mediale Informationsüberflutung zu einer psychischen Überbelastung von Arbeitnehmern?

 

Medien & Handel/Verkauf:

  • Wie müssen Werbebanner auf Homepages platziert sein, um Aufmerksamkeit zu binden?
  • Wie wirkt sich informationelle Unsicherheit auf das Kaufverhalten in Online-Auktionsportalen aus?
  • Ist es sinnvoll, moderne Medientechnologie einzusetzen, um die Emotionsarbeit von Angestellten (z. B. von Verkäufern) zu analysieren und zu optimieren?

 

Medien & Weiterbildung:

  • Wie können Politiker und Unternehmer für den Medienauftritt geschult werden?
  • Welche Rolle spielen alte und neue Medien in der Weiterbildung und in der Personalentwicklung?
  • Sind Online-Tagebuchstudien ein probates Mittel, um Arbeitsabläufe zu verstehen und zu verbessern?

 

Medien & Kreativwirtschaft (PR, Print, Film)

  • Wie sollte Krisen-PR in Unternehmensblogs ablaufen?
  • Wie lassen sich die sozialen Medien für Wahlkampfzwecke nutzen?
  • Wie lassen sich psychologisch stimmige Figuren für Fernsehfilmen und TV-Serien entwickeln?
  • Wie müssen Wissensmedien gestaltet sein, um Kinder zu erreichen?

über Prof. Dr. Dipl. Psych. Nikolas Westerhoff

Prof. Dr. Christoph Melchers zum Masterstudiengang Medienpsychologie

„Das Masterstudium der Medienpsychologie an der Businessschool Potsdam stellt die Absolventen ins Zentrum der modernen Medienentwicklung."

Prof. Dr. Christoph Melchers zum Masterstudiengang Medienpsychologie

"Die fundierte, auf Medien ausgerichtete tiefenpsychologische Ausbildung vermittelt die professionellen Fähigkeiten, die für kreatives, markt- und wirkungsforschendes sowie beratend-coachendes Arbeiten im Medienbereich notwendig sind.

Die durchgängige wirtschaftliche Perspektive hält medienökonomische Gesichtspunkte im Fokus. Psychologie und Ökonomie sind eingebettet in einen kulturpsychologischen Rahmen, der zu verstehen hilft wie Medien Ausdruck der Gegenwartskultur sind und ständig auf diese zurück wirken. Ein Studienangebot dieses Zuschnitts ist einzigartig in Deutschland.“

über Prof. Dr. Christoph Melchers

Schneller Überblick

Studienbeginn
01. Oktober

Studienform/-dauer
Teilzeit/ 6 Semester

Studiengebühren
Teilzeit 490 €/Monat

Abschluss
Master of Arts

Einsatzgebiete

  • TV- und Radiosender
  • Kommunikations- und Internetprovider
  • Film- und TV-Produktion
  • Verlage
  • Werbetreibende
  • Web-Design, Content-Entwicklung
  • Game-Entwicklung und -Produktion
  • Herstellen von Unterhaltungs- und Kommunikationstechnologie
  • Werbeagenturen
  • Mediaagenturen
  • Entwicklung von Lernmedien – auch digitalen
  • Theater
  • Schauspielschulen


Der Akkreditierungsprozess steht kurz vor einem erfolgreichen Abschluss .